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Am Freitag, den 19.05.2006 sind wir so nach und nach an der Ahr eingetrudelt.
Manfred und Renate und Volkmar und Christa waren schon einen Tag früher da und holten die Anderen am Bahnhof in Bad Neuenahr ab.
Die erste Teilstrecke, sozusagen zum Aufwärmen war die von Bad Bodendorf bis Bad Neuenahr. Das Wetter spielte recht gut mit und Renate, der gute Geist der Truppe, hatte erst mal für jeden eine süße Kleinigkeit bereit. Dann liefen wir los.
Über gut befestigte Wege durch die Weinberge, viel mehr rauf und runter, als wir uns das vorgestellt hatten, aber immer wieder mit tollen Ausblicken auf das Ahrtal und die Eifel.
Wieder in Bad Neuenahr war noch genügend Zeit für Kaffee und Kuchen bis wir die Nachzüglerin am Bahnhof empfangen konnten. Unser Service-Team, Manfred und Volkmar, spielte den Fahrdienst und so ging es bequem und zügig zur Kellerbesichtigung bei der Mayschosser Winzergenossenschaft. Für das Abendessen folgten wir einer Empfehlung und gingen zum Mayschosser Bahnhof. Uriges Restaurant mit leckerer Küche und netter Atmosphäre.
Übernachtet haben wir im Gasthof Krämer in Mayschoss, angenehme Zimmer, gutes Frühstück und nette Wirtsleute.
Samstag war dann die größte Strecke geplant. Wir starteten in Altenahr. Als erstes erwartete uns der Aufstieg zur Burg Are, ganz schön steil und anstrengend, aber wir wurden durch herrliche Ausblicke belohnt.
Ab und zu kam ein Regenschauer, aber dann schien auch wieder die Sonne und der Wind pustete uns wieder trocken. Als uns gegen Ende der geplanten Strecke Volkmar am Wegesrand 'auflauerte', wollten einige schon schwach werden und den Kaffee und Kuchengelüsten sofort nachgeben, aber Erika wurde sehr resolut. Nix da, mit dem Auto fahren, hier wird gelaufen. Und das hatten wir dann davon: was als letztes Teilstück so harmlos aussah, entpuppte sich als steiler und langer Anstieg aus den Tal der Ahr bis auf die höchsten Höhen der Weinberge. Als uns dann noch ein heftiger Gewitterschauer überraschte, flüchteten wir in ein Restaurant, das wir in einiger Entfernung sehen konnten. Weil auch das Regenzeug dem Gewitterregen nicht standhalten konnte, waren wir nass bis auf die Haut. Das Restaurant waren 'Förster's Weinterassen', ein eigenwillig im Stil von Hundertwasser und Gaudi erbautes Haus. Dort liessen wir uns von unserem Serviceteam abholen.
An diesem Abend besuchten wir das Jägerstübchen. Wir bedanken uns recht herzlich für die nette und gut gelaunte Bedienung und das herrliche Essen. An dem Abend sind jede Menge Tränen geflossen - Lachtränen!
Am Sonntag nahmen wir das letzte Teilstück unter die Stöcke. Leider war es recht kalt und regnerisch. Zum Schluß haben wir uns noch die Römervilla in Ahrweiler angesehen, ein interessanes Museum, sowohl von der gezeigten Ausgrabungen als auch vom Baustil her.

Bilder von der Tour

Logo des Ahr-Rotweinwanderweges Gasthof Kraemer Förster's Weinterassen 'Bahnsteig 1' in Mayschoss Museum Römervilla

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